Außerordentliche Delegiertenversammlung

Zustimmung für die Arbeit auf Landesebene


Präsidium kann mit Worten und Taten überzeugen

 

Mit einer eindeutigen Zustimmung für das Präsidium und die im Schützenverband Hamburg und Umgegend geleistete Arbeit endete die außerordentliche Delegiertenversammlung in der Stadt­halle Winsen. Es waren Fragen nach einem Beschäftigungsverhältnis und der geplanten Anschaf­fung einer Mitgliederverwaltungssoftware kombiniert mit einem Sportprogramm, die im Vorfeld für Irritationen gesorgt hatten. Präsident Lars Bathke und Vizepräsident Eckard Mißfeld betonten in ihren Eingangsreden die Wertigkeit und Wichtigkeit der Entscheidungen, räumten aber auch ehr­lich Fehler ein: „Das Präsidium hatte bei der letzten Versammlung nicht die richtigen Worte gefun­den, um unsere Vorgehensweise zu erklären“. Durch eine schriftliche Stellungnahme im Vorfeld und die Erklärungen während der außerordentlichen Versammlung ließen sich die Delegierten von den Ausführungen des Präsidiums überzeugen und dokumentierten ihre Zustimmung für die Arbeit auf Landesebene durch ihr Abstimmungsergebnis.

 

Auch das verstärkte Engagement des Verbandes in Richtung einer zusätzlichen Sportförderung  besonders bei den Jugendlichen wurde von der Versammlung unterstützt. So fließen die künftigen Mehreinnahmen in die Jugendförderung der Bereiche Bogen, Gewehr und Pistole. „Damit haben wir einen ganz wichtigen Schritt in Richtung Zukunft gemacht“, erklärt Schützenpräsident Lars Bathke, „denn zusätzliche Mitglieder werden zunehmend über den Sport generiert. Und wir müssen die Basis verbreitern, damit wir über den Breitensport hinaus auch den leistungs­orien­tierten Sportlern Unterstützung und damit einen Anreiz zum Beitritt in unsere Vereine anbieten  kön­­nen“.



Das neue Ehrenmitglied des Schützenverbandes Hamburg und Umgegend, Klaus Hadler (2. von rechts) im Kreise des Präsidenten Lars Bathke, sowie den Vizepräsidenten Eckard Mißfeld  und Heinz – Heinrich Thömen (von links).

 

Ebenso positiv, wie die Abstimmungen zur Entlastung des Präsidiums, dem Haushalt für 2010 und der Beitragserhöhung, verliefen auch die Wahlen, die in diesem Jahr anstanden. Einstimmig im  Amt bestätigt wurden der Vizepräsident Dr. Eckard Mißfeld, die Landesdamenleiterin Petra Putensen und der (bisher kommissarische) Landesmusikleiter Jürgen Stache. Der Posten des Landesschrif­t­führers konnte nach dem Tod des bisherigen Schriftführers Willi Netzler nicht wieder besetzt werden. Zum neuen Landesschatzmeister des Verbandes wurde von der Versammlung Peter Wiechers gewählt. Der 66jährige ist im Schützenwesen kein Unbekannter, denn er gehört als Kreisvertreter des Schützenkreises Harburg – Stadt dem Präsidium des Landesverbandes an und ist seit 52 Jahren aktives Mitglied im Eißendorfer Schützenverein.

 

Nach umgerechnet insgesamt 69 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit im Schützenverband Hamburg hatte sich der bisherige Landesschatzmeister Klaus Hadler nicht wieder in sein Amt wählen lassen. 33 Jahre als Landesfestleiter, 19 Jahre als Landesschatzmeister und 17 Jahre als ehrenamtlicher Geschäftsführer, so die beeindruckende Bilanz des unermüdlichen Einsatzes. Mit stehenden Ovationen verabschiedeten die Schützen den zum Ehrenmitglied ernannten und zu Tränen gerühr­ten Klaus Hadler in den „wohl­verdienten Ruhestand“.

Astrid Külper

(Landespressereferentin)


Veröffentlicht am
10:38:40 05.07.2010